Jugendrotkreuz

Jugendrotkreuz

Das Jugendrotkreuz

 

In unseren wöchentlich stattfindenden Gruppenstunden lernen bereits unsere jüngsten Mitglieder die Grundlagen der Ersten Hilfe. Dieses Wissen wird regelmäßig geübt, weiter ausgebaut und bei Wettbewerben auf Kreisebene getestet. Zudem erlernen die Jugendrotkreuzler die realistische Notfalldarstellung. Dazu gehören natürlich nicht nur die Erste Hilfe Maßnahmen, sondern auch das Schminken von Verletzungen und das Mimen als Patienten.

 

Die Jugendrotkreuzler helfen bei Blutspende-Terminen in Weingarten und bei Sanitätsdiensten der Bereitschaft. Auch beim Welfenfest und am Blutfreitag erhält die Bereitschaft unsere Unterstützung. Außerdem gibt es gemeinsame Übungen mit den aktiven Helfern oder anderen Hilfsorganisationen

 

 
   
Der Mime wird von einem Jugendrotkreuzler in den Krankentransportwagen geladen

 

 

Da für uns Rotkreuzler die Zusammenarbeit und Gemeinschaft an oberster Stelle steht, gibt es auch regelmäßig gemeinsame Aktivitäten. Wir gehen zum Beispiel zum Klettern, Schlittschuhfahren und Schwimmen. Außerdem backen wir für Weihnachten, essen selbstgemachte Pizza, basteln die verschiedensten Dinge und spielen Gemeinschaftsspiele.

 

 
   
Jugendrotkreuzler helfen der Bereitschaft beim Blaulichttag

Über das Jugendrotkreuz

Das Jugendrotkreuz ist der eigenständige Jugendverband des Deutschen Roten Kreuzes. Rund 140.000 Jungen und Mädchen im Alter von sechs bis 27 Jahren engagieren sich ehrenamtlich und mit großer Begeisterung. Als Teil der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung vertritt das JRK humanitäre Werte wie Toleranz, Offenheit und Verständnis. Teamwork steht im Jugendrotkreuz an erster Stelle: Kinder und Jugendliche stellen gemeinsam Projekte auf die Beine und haben jede Menge Spaß dabei. In der Gruppe übernehmen bereits die Jüngsten Verantwortung und haben so die Möglichkeit, viel über sich und andere zu lernen.

 

Über unsere Gruppenstunden

Jeden Freitag von 16:30 Uhr bis 17:30 Uhr treffen wir uns im DRK-Heim in der St. Longinusstraße 8a. Wenn Du Lust auf eine bunte Gruppe von Kindern und Jugendlichen hast, dann schau unbedingt mal bei uns vorbei. Bei uns lernen die Kleinen von den Großen – und umgekehrt. Wir basteln, spielen und üben gemeinsam, sammeln erste Erfahrungen bei Sanitätsdiensten mit der Bereitschaft und erleben jede Woche aufs Neue ein abwechslungsreiches Programm.

Bei Fragen kannst Du Dich gerne per E-Mail (jrk@drk-ov-weingarten.de) an Lisa Winkler und Sonja Bogenrieder (Gruppenleiterinnen) wenden. Wir freuen uns auf Dich!

 

 

 
Gruppenstunde unter Pandemiebedingungen

Aktuelles

Hast du unseren Artikel in „Weingarten im Blick“ vom 12. März gelesen und willst nun überprüfen, ob du richtig gehandelt hättest? Die Lösung erfährst du hier.


Anna schaut ihrem Sohn beim Schaukeln zu. Als er immer höher schaukelt ruft sie „Pass bitte auf, Moritz! Du fällst noch von der Schaukel.“ Doch die Warnung seiner Mutter kommt zu spät. Moritz verliert den Halt, rutscht von der Schaukel und schlägt sich den Kopf am Boden auf. Anna springt auf und eilt zu ihrem Sohn. Er blickt weinend zu ihr hoch und Anna entdeckt eine blutende Wunde an seiner Stirn.
Mit beruhigender Stimme bringt Anna Moritz dazu, aufzustehen. Die beiden entfernen sich etwas von der Schaukel, um sich vor dem wilden Hin- und Herschwingen der Schaukel zu schützen. Während Anna das kleine Notfallset, das sie immer dabeihat, aus ihrer Tasche holt, redet sie weiter beruhigend auf ihren weinenden Sohn ein. Sie fragt ihn, ob er sich daran erinnert, was genau passiert ist. Anschließend fragt sie weitere Beschwerden ab. Moritz ist nicht schlecht und ihm ist auch nicht schwindelig. Das ist gut, da somit eine Gehirnerschütterung eher unwahrscheinlich ist.
Jetzt schaut sie sich die Wunde an der Stirn genauer an. Anna weiß, dass sie sie nicht desinfizieren darf. Weil sich Dreck darin befindet und die Wunde relativ groß ist, entscheidet sie sich dazu, mit Moritz einen Arzt aufzusuchen. Zuvor legt sie jedoch noch eine sterile Wundauflage auf die Platzwunde und befestigt diese mit einer Mullbinde. Dabei achtet sie darauf, die Wundauflage nicht auf die Wunde zu pressen und auch darauf, dass sie den Verband nicht zu stark anzieht.
Beim Warten auf den Arzt überprüft Anna noch den Impfpass ihres Sohnes und ist froh, weil die Tetanus-Impfung noch aktuell ist. Somit ist er geschützt, auch wenn Keime in die Wunde kommen.

Wenn Du dich für Erste Hilfe Maßnahmen interessierst, solltest Du unbedingt mal bei unseren Gruppenstunden vorbeischauen. Aufgrund der aktuellen Corona-Vorschriften finden diese zurzeit alle zwei Wochen am Freitag von 16:30 Uhr bis 17:30 Uhr online statt.